die folgenden gedanken habe ich letzten mittwoch während des Soap&Skin konzerts mitgeschrieben:

ich atme ein. ich atme mit einem tiefen stoß aus. spannung hält die masse zusammen.

sie dringt in mich ein wie keine andere. die klänge bringen mein herz zum stillstand. meine sinne gefrieren und ich bin gebannt. diese leidenschaft.

und sie singt kalt weiter.

kreischt und haucht und singt und atmet.

gänsehaut.

stille.

zaghafter applaus.

stille.

verwirrt blinzelt anja und haucht: „ich sehe es nicht… hört ihr das surren? hört ihr es denn nicht? … da war es jetzt wieder.“

die angst, sie würde bereits nach dem dritten song die bühne verlassen, steigt im publikum hoch. alle sind schweigsam und verängstigt.

weltfremde klänge und ein kreischen. anja stimmt spiracle an. „ich will kein licht. wieso ist da licht bei mir? ich will das nicht…“

sie dirigiert das publikum. dirigiert das streicher ensemble. verschwindet im dunkeln. verlässt die bühne.

gespenstischer schmerz muss in solch einer person wuchern.

i was a child. i was a child. i am a child.

by musmus

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